Taubentanz: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Takt 1, Erstes Viertel:''' Aus der Grundstellung einmal in Fußkreuzstellung hüpfen, das heißt, die Füße werden überkreuzt, rechter Fuß steht dort, wo gewöhnlich der linke steht und umgekehrt.
 
'''Takt 1, Erstes Viertel:''' Aus der Grundstellung einmal in Fußkreuzstellung hüpfen, das heißt, die Füße werden überkreuzt, rechter Fuß steht dort, wo gewöhnlich der linke steht und umgekehrt.
  
'''Zweites Viertel:''' zurückhüpfen in die Grundstellung.
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'''Zweites Viertel:''' Zurückhüpfen in die Grundstellung.
  
 
'''Takt 2:''' Dreimal aufhüpfen, dabei die Beine immer mehr in Grätschstellung.  
 
'''Takt 2:''' Dreimal aufhüpfen, dabei die Beine immer mehr in Grätschstellung.  
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* Karl Horak, "[[Deutsche Volkstänze 48/49, Deutsche Volkstänze aus dem Karpatenraum]], Bärenreiter-Ausgabe 1278.
 
* Karl Horak, "[[Deutsche Volkstänze 48/49, Deutsche Volkstänze aus dem Karpatenraum]], Bärenreiter-Ausgabe 1278.
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* [[Ostschlesische Volkstänze]], Josef Lanz
 
* [[Deutsche Volkstänze 25, Oberschlesische Volkstänze 1. Teil]]
 
* [[Deutsche Volkstänze 25, Oberschlesische Volkstänze 1. Teil]]
 
* Übertragen von [https://www.volksmusik.cc/ Volksmusik und Volkstanz im Alpenland]
 
* Übertragen von [https://www.volksmusik.cc/ Volksmusik und Volkstanz im Alpenland]

Version vom 21. Juni 2023, 12:44 Uhr

Bielitzer Sprachinsel

Ausgangsstellung

Paartanz im Kreis. Aufstellung im Stirnkreis zueinander, Tänzer innen. Ohne Fassung, Hände im Hüftstütz.

Tanzbeschreibung

Takt 1: Zwei Wechselhupfe rechts vor, links vor.

Takt 2: Drei Seitgrätschsprünge, jeweils etwas weiter auseinander.

Takt 3-8: Wie Takt 1-2 mit Wiederholungen.

Takt 9-16: Gewöhnliche Fassung. Polkarundtanz.

Variante aus Zeinbowig, Kreis Rosenberg O.S.

Takt 1, Erstes Viertel: Aus der Grundstellung einmal in Fußkreuzstellung hüpfen, das heißt, die Füße werden überkreuzt, rechter Fuß steht dort, wo gewöhnlich der linke steht und umgekehrt.

Zweites Viertel: Zurückhüpfen in die Grundstellung.

Takt 2: Dreimal aufhüpfen, dabei die Beine immer mehr in Grätschstellung.

Zum Tanz

Eine Sonderform der Wechselhupftänze. Die Seitgrätschsprünge gehen möglicherweise auf Beeinflussung durch die slawische Umwelt zurück. Zum Rundtanz wird gewöhnlich der erste Teil der Melodie wiederholt, nur entsprechend schneller gespielt. Überliefert von Josef Fox, Wilmesau.

Quellen

Noten