Gstanzln

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Wollen Sie Gstanzln singen? Hier sind einige.

Gstanzl

Auf Wikipedia erfahren Sie, was ein Gstanzl ist.

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Ob sie meinem Geschmack entspricht, ist mir egal, ich möchte keine Zensur ausüben wie so viele Volksliedsammler bisher. Ich richte mich da nach dem Steirischen Prinzen, Erzherzog Johann, der in seinem Aufruf zum Sammeln den Auftrag gab:

"... ja nichts zu gering und unbedeutend oder anstößig zu halten." 

Gstanzl-Lieder mit Melodien

Auf Volksmusik handgemacht sind einige der vielen, unzähligen Gstanzlmelodien veröffentlicht:

einige Landler und Volkstänze mit Gstanzlsingen:

einige Volksmusikstückln mit Gstanzlsingen

Flugblätter mit Gstanzln

  • Wiener G'stanzeln (Th. F. Schild)
Wiener G'stanzeln (Th. F. Schild), Außenseite

und etliche Gstanzllieder auf "Flugblätter"

Gstanzltexte

weitere Gstanzltexte, größtenteils von meinen Lesern eingesandt Ich danke allen Einsendern für die folgenden Vierzeiler

Markus, 5. 4. 10

 1.  Buama won`s raffa woitt`s miasts es nur sogn
     D`Messer san g`schliffa, d`Revolfer san g`lond
 2.  D`Leid segn in Jesus drüber geh`n übern Genehsarether See
     D´rübm frong`s wia bist denn rüber kemma. Er sogt i hob an Anlauf gnumma 
 3.  Wos hod 4 Fiass und Zähnt so vü
     des muas woi sei a Krokodü
 4.  Und wos hod 90 Fiass und 2 Zähnt im Mund
     Ba da Prozession da Kameradschaftsbund
 5.  Da Pfarrer vo Mailand der spricht zu sein Heiland
     Jo gibts den koa Gebet das a wiedermoi (pause) Wallfahrten geht 

Marion Bach, 16. 3. 10

 1.  Dort oben auf dem Berge, da steht ein Gerüst, 
     da werden die Mädels elektrisch geküsst.
 2.  Dort oben auf dem Berge, da steht ein Karton,
     da machen die Zwerge aus Sch ... Bonbon.
 3.  Im Winter ist’s kalt und im Sommer ist’s warm,
     und wenn man kein’ Schatz hat, dann ist man recht arm.
 4.  Drei Wochen vor Ostern, da geht der Schnee weg,
     da heirat’ mein Schätzel, und ich hab’ an Dreck.
 5.  Wenn’s bayrisch Bier regnet und Bratwürschtln schneit,
     dann bitt’ ich den Herrgott, daß’s Wetter so bleibt.
 6.  Mein Vater tut gar nichts, die Mutter schaut zu, 
     mein Bruder reißt’s Maul auf, und ich pfleg der Ruh.
 7.  Mein’ Schwester spielt Geige, mein Bruder Klarinett,
     mein Vater schlägt mich, das gibt ein Quartett.
 8.  Das ist halt meinem Vater sein einziger Trost, 
     dass ihm, solang ich lebe, sein Geld nicht verrost.
 9.  Weil Frankfurt so groß ist, so teilt man es ein,
     in Frankfurt an der Oder und Frankfurt am Main.
10.  Dort unten am Bache, wo die Weiden sich biegen,
     da raufen zwei Glatzköpf’ dass die Haar nur so fliegen.
11.  Auf der Wies’ singt ein Heuschreck, doch jetzt ist er stad,
     weil der Bauer mit der Sensen seinen Kopf hat abgmaht.
12.  In München, auf der Wies’n gibt’s Ochsen grad gnug,
     die einen werden gebraten, die andern schaun zu.
13.  Die Bäurin ist grantig – woran mog dös lieg’n?
     Die ist g’wiß beim Aufstehn in an Kuhdreck nei g’stieg’n.
14.  Mein Vater ist Schreiner, sein Sohn, das bin ich,
     mein Vater macht die Wiege, was’ neikommt, mach’ ich.
15.  Da unten im Tale, da ist ein Tunnel,
     wenn man reinkommt, ist’s dunkel, wenn man rauskommt, ist’s hell.
16.  Det de Spree musikalisch is, det weiß jeda Mann,
     denn neulich, da sank dort ein Äppelkahn.
17.  Ich steh auf der Brücke und spuck in den Kahn,
     da freut sich die Spucke, dass sie Kahn fahren kann.
18.  Ich steh in dem Kahne und spuck auf die Brück,
     da muß ich schnell fahren, denn die Spuck kommt zurück.
19.  Und vor der Kaserne, da steht ein Soldat,
     der reibt sich sein’n Glatzkopf mit Vollmilchschok’lad.
20.  Da unten am Bache, da sitzt ein Chines’,
     der reibt sich sei Platten mit Limburger Käs’.
21.  Der Dackel, der wackelt mit dem Schwanz hin und her,
     der Schwanz kann das net, denn der Dackel ist zu schwer.
22.  Da oben auf dem Berge, da geht ein Weg links,
     da sitzen zwei Gauner. Pfui Teufel, da stinkt’s!
23.  Für die Flöh gibt’s a Pulver, für die Schuh gibt’s a Wichs,
     für den Durst gibt’s a Wasser, für die Dummheit gibt’s nichts.
24.  Und wenn der Hahn kräht, dann kräht er auf dem Mist,
     dann ändert sich das Wetter, oder es bleibt, wie es ist.
25.  Meine Tante hält Hühner, meine Tante hält Vieh,
     meine Tante hält alles, nur den Babbel hält sie nie.
26.  Mein Schatz is a Köchin, die kocht mir a Mus,
     die sitzt auf dem Pfannstiel und rührt mit dem Fuß.
27.  Und i tu, was i will, und i tu, was i mag,
     das einzige ist, dass i meine Alte erst frag!
28.  Ja, grün ist die Hoffnung und grün der Spinat,
     und grün ist der Jüngling, der hat keinen Bart.
29.  Jetzt hat einer g’sungen, das hat sich nicht g’reimt,
     dem gehört ja die Zunge woanders hin g’leimt.
30.  Der eine weiß dies, der andre weiß das,
     ’s weiß jeder was andres, aber jeder weiß was. 

Kurt Rossacher, 13. 2. 10

     Aber lustig und ledig, mir gehn in koa Predigt,
     Mir gehn in koa Beicht, aba d’Menscha kriagn ma leicht. 

Leopold Mayer, Rabenstein, 23. 11. 09

     Greif net soweit auffi, wo da Fuaß dicka is,
     sunst kimmst in de Landschaft, wost herkemma bist! 

Franz, 15. 11. 09

 1.  I und mei Vater, a Ochs und a Kuah,
     jetzt glaub i, warat ma Rindviecher gnua.
 2.  Mancher Ehmann tragt Hörndln wia a Ochs ganz genau,
     nur is der Ochs gscheiter, der nimmt si ka Frau.
 3.  I geh jetzt zum Zahnarzt, meine Zahnderln kuriern,
     i lass ma den vordern und hintern plombiern. 

Kurt Rossacher, 14. 11. 09

     Fidö bei da Zittern, fidö bei da Geign
     Fidö bei mein Diandl, wann i auffi muaß steign.

Gstanzln nach Themen sortiert

Berufe

Scherz

Streit

Tiere

Liebe

Erotik

eindeutig

     A frische Hoibe Bier mit an Foam an weißen
     Und heit geh mas net hoam, bis uns aussi schmeißen
     Wanns koa Almhütterl gab und koa stoanas Wandl
     wo hätt denn da Wildschütz sei Unterstandl?
     Da Wirt geht in Wald, brockt Schwammerln voll Freud,
     was er kennt, isst er selber, was net, kriagn die Leut.
     Da Hiasl is schön vom Fuaß bis zum Hals,
     und dann kummt der Kopf, der verschandlt eam alls.
     Warum halt an Jager es Kirchgehn net gfreit,
     fürn Jeep is's zu eng, für die Füaß is' zu weit.
     Da Goglgigl hat a Henn ghabt und hats giglgoglt in da Strah,
     sagt da Giglgogl znagst zum Goglgigl, giglgogl du die meine ah. 
     Im Winter ist's kalt und im Sommer ist's warm
     und wenn man kein Schatz hat, dann ist man recht arm.
     Drei Wochen vor Ostern, da geht der Schnee weg,
     da heirat mein Schatzerl, und ich hab an Dreck
     Wenn's bayrisch Bier regnet und Bratwürschtln schneit,
     dann bitt' ich den Herrgott, dass's Wetter so bleibt.
     Mein Vater tut gar nichts, die Mutter schaut zu,
     mein Bruder reißt's Maul auf, und ich pfleg die Ruh.
     Mein' Schwester spielt Geige, mein Bruder Klarinett,
     mein Vater schlägt mich, das gibt ein Quartett.
     Das ist halt mein Vatern sein einziger Trost,
     dass ihm, solang ich leb, sein Geld nicht verrost.
     Weil Frankfurt so groß ist, so teilt man es ein
     in Frankfurt an der Oder und Frankfurt am Main.
     Dort untern am Bacherl, wo die Weiden sich biegen,
     da raufen zwei Glatzköpf, dass d'Haar nur so fliegen.
     Auf der Wies' singt ein Heuschreck, doch jetzt ist er stad,
     weil der Bauer mit der Sensen seinen Kopf hat abgmaht.
     In München auf der Wies'n gibt's Ochsen grad gnua,
     die einen werdn braten, die andern schaun zua.
     Die Bäurin ist granti - woran mog dös lieg'n?
     Die ist halt beim Aufstehn in an Kuhdreck nei g stieg n.
     Mein Vater ist Schreiner, sein Sohn, das bin ich,
     mein Vater macht die Wiege, was 'neikommt, mach ich.
     Da unten im Tale, da ist ein Tunnel,
     wenn man reinkommt, ist's dunkel, wenn man rauskommt, ist's hell.
     Det de Spree musikalisch is, det weiß jeder Mann;
     denn neulich, da sank dort ein Äppelkahn.
     Ich steh auf der Brücke und spuck in den Kahn ,
     da freut sich die Spucke, dass sie Kahn fahren kann.
     Ich steh in dem Kahne und spuck auf die Brück,
     da muss ich schnell fahren, denn die Spuck kommt zurück.
     Und vor der Kaserne, da steht ein Soldat,
     der reibt sich sein'n Glatzkopf mit Vollmilchschokolad.
     Da unten am Bache, da sitzt ein Chines',
     der reibt sich sei Platten mit Limburger Käs'.
     Der Dackel, der wackelt mit dem Schwanz hin und her,
     der Schwanz kann das net; denn der Dackel ist zu schwer.
     Da oben auf dem Berge, da geht ein Weg links,
     da sitzen zwei Gauner, pfui Teufel, da stinkt's.
     Für die Flöh' gibt's a Pulver, für die Schuh gibts a Wichs,
     für den Durst gibt's a Wasser, für die Dummheit gibt's nicht's.
     Und wenn der Hahn kräht, dann kräht er am Mist,
     dann ändert sich's Wetter, oder es bleibt wie es ist.
     Meine Tante hält Hühner, meine Tante hält Vieh,
     meine Tante hält alles, nur das Maul hält sie nie.
     Und i tu, was i will, und i tu, was i mag,
     das einzige ist, dass i mei Alte erst frag!
     Mein Schatz is a Köchin, die kocht mir a Mus,
     sie sitzt auf dem Pfann'stiel und rührt mit dem Fuß.
     Ja grün ist die Hoffnung und grün der Spinat,
     und grün ist der Jüngling, der keinen Bart hat.
     Jetzt hat einer g'sungen, das hat sich nicht g'reimt,
     dem gehört ja die Zunge woanders hin g'leimt.
     Der Eine weiß dies, der Andere weiß das,
     's weiß jeder was anderes, aber jeder weiß was. 
     Ban Mensch vo Adlwang wird ma die Zeit net lang
     Boid pack is vorn boid hint, wia is Lo hoit grad find
     S'Mensch von Sattledt gfreit si hoit boid a steht
     Boid i ihr einifahr grad unterm Pfoad
     S'Mensch des hoaßt Zülli, sie lasst mas freiwülli
     Tat ma's nochschicka a, wanns zan oschraufa war
     S'Mensch vo da Haunoldmühl lass mi hoit wann i wüll
     Aufi und obi steign vo da Bassgeign
     Znagst bin i auffi gstiegn, bin i drobn hänga bliebn
     Druck i ihr d'Geign vanand, Bua des war a Schand 
     Da Golf is jetzt tiafaglegt, da Subwoofer bumpert,
     aber sonst is a Golf a ganz schenes Glumpert.
     Mei Vata is Tischler und hoblt in Bodn
     Da hat a si an Schiefer in Oarsch eini zogn
     Hiazt geht er zan Dokter und lasst si kuriern
     Und lass si den Schiefern vom Oarsch außaziagn
     S'hat oans gschlagn, s'hat zwoa gschlagn s'hat drei gschlagn bei da Nacht
     Da hat mit da Bua um mei Jungfernschaft bracht
     I pfeiff auf mei Jungfernschaft, des is ja net mei Leben
     Da Bua der mas gnumma hat, der kammas nimmer gebn. 
     Jetzt hod ana gsunga, den wos a jeda kennt,
     am Kopf g´färbte Hoar und im Mund foische Zähnt.
     27, 28, 29, 30,
     host leicht du Schnackerl, weis di a so reißt. 
     A viereckerts Wieserl und a dreieckerts Feld,
     Mei herzig liabs Deandl is mia ois auf der Welt.
     zwoa schwarzbraune Ochsen und a gscheckerte Kuha
     die gibt ma mei Vater, wann i heiraten tua
     s'Deandl is liabreich, aber geldreich is net.
     is ma liaba, sie is liabreich, beim Geld liag i net!
     Und a viereckats Wieserl und a dreieckats Feld,
     und a herzigliabs Diandl is ma's Liabst auf da Welt.
     In Summer is lustig, geht alls da Höh zua,
     bleibt beim Bodn ka Vogerl und ka lustiga Bua. 
     wo i moi greßa bi und nima so kloa,
     don gen e za de menscha, as Zipfi ei doa!
     s dirndl is 18 wön und nu nia bedad wön,
     iaz wiad ia ongst und bang, slo wächst ihr zam! 
     Die Bauern hom die Krah so gern
     waö die Krah immer schlauer wern. 
     d' Polizisten warn grean, d' Gendarm, de warn grau,
     seid s' jetzt beinand san, san s' alle zwa blau.
     Es Dirndl is liabreich, aber geldreich is's net,
     is ma liaber, sie is liabreich, denn beim Geld schlaf i net. 
     aber gschißn is gschißn, scheiß zuawi zum zaun,
     mit die finger dreingriffen, werden die nägel schön braun.
     ischl is a stadl, wean is a stod (Stadt)
     in ischl iß i s bratl und in wean in solot. (Salat) 
     An Scheibtruchnfahrer hams znagst arretiert,
     wegnan Schnellfahrn hams eam glei zwölf Stundn eingspirrt.
     Wo i gestern bin gwesn, geh i heit neama hin,
     tan Rosnkranz betn in da Rauchkuchl drin.
     Aber Dirndl, sei gscheid, nimm an Buam, der di gfreit,
     nimm an Buam mit an Geld, hast a Freid auf da Welt. 
     die könarin die schlompn hod a muaz trum wompn
     is kind schaut scho aussa bam loch owa budan wüs doch!
     am schoastoanspitz waht a wind a woacha
     die ausseer buam san ois hosnsoacha!
     jo da sepp hot zähn so weiß wia da schnee,
     hint` homs eam scho eigstetzt drum dans eam nid weh!
     wonn da hons so sche singt jo do ko ma si gfrein,
     do ruida die augn wie da hou in da steign!
     do hod oana gsunga, hod is mäü so weit broat,
     wie ba die oxn im stoi woma is hotta einiloat!
     da pforra hod a kechin da meßna a dirn,
     und die ministranten de spitzbuam mechtns a scho probiern! 
     Gigade Gogade s'mens hod a nockade
     is do ned woar sie hods volla Hoar
     An oids Foss hod an oidn Roaf, an oida Maun an oidn Schwoaf
     an oids Weib hod an oids Lo, aber mausn mechts do
     S' Dirnd va Obertraun losst in Buam ois aunschaun, Duddl, Fut,
     Orsch und Bau, des is a Sau 
     Do drobn aum Berg, da steht a Schaundarm,
     der gibt mit da Giaskaul an Fliegaarlarm.
     Die Beirin is granti, aun wos wird des liegn,
     sie is hoid beim Aufschdeh, in Kuadreck einigschdiegn.
     Des Bia is so teia, des Brot is so kloa,
     jetz hob i a Fleisch kaft, san a lauta Boa.
     Waun i auf´d Nocht schlofa geh, lesch i is Liacht aus,
     damit de Fleh da Moanung san, i bin net z´Haus.
     Griaß di God Bruada, da Herr sei mit dir,
     du bis volla Gnodn, geh zoi ma a Bia.
     Mei Muatta mocht Daumpfnudln fian Vodan und mi,
     Da Voda isst Nudln, den Daumpf, den kriag i.
     (Meine Mutter macht Dampfnudeln für den Vater und mich.
     Der Vater isst die Nudeln, den Dampf, den bekomme ich.)
     De Kinda, de tuat ma mit da Kuamüch ernährn,
     do sois an net wundern, wauns Rindviecha wern.
     (Die Kinder, die tut man mit Kuhmilch ernähren,
     da soll es einem nicht wundern, wenn Sie Rindviehe werden.)
     Für de Fleh gibt’s a Puifa, für de Schuach gibt’s a Wix,
     fürn Duaschd gibt a Wossa, nur für de Bledheit, gibt’s nix.
     (Gegen Flöhe gibt es Pulver, für die Schuhe gibt es eine Paste,
     gegen den Durst gibt es Wasser, Nur gegen die Blödheit, gibt es nichts.
     Da Dackl wachld mitn Schwoaf hin und her, 
     da Schwoaf kaun des net, weu da Dackl is z´schwer.
     (Der Dackel wedelt mit dem Schwanz hin und her,
     der Schwanz kann das nicht, weil der Dackel ist zu schwer.)
     Und i und da Franzl, mia hom uns so gern,
     i iss die Zwetschkn und er isst de Kean.
     (Und ich und der Franzl, wir haben uns so gerne,
     ich esse die Zwetschken und er isst die Kerne.) 
     Mei Dirndl, des Lieserl, des sitzt af an Bam
     i greif ihr aufs Wischerl sie brunzt ma am Dam
     In Bad Kreuzen (Ort) die Dirndln hab'm gelbe Strüpmf' an
     de brauchans net wasch'n, de wischerln s'es an
     In Pfarrer vo Tunis, dem Hund dem vagun is
     das'n da Pfarrer vo Brixen dawischt hat beim Wi...
     Da Pfarrer vo Lech hat Eier aus Blech
     der is scho ganz deppert weils beim Wixen so scheppert
     Da Pfarrer vo Waldhausen muaß fortgeh'n zum Mausen
     beim Kaplan vo Grein, da kehr'n d'Menscha ein
     Die Resi und der Sepp, des san gar sparsame Leut
     die stopfen se d'Seckln mit Erdöpflhäut
     Mia haum a Problem in unsara Gmoa
     de Kirch'n is z'groß und s'Wirtshäusl z'kloa
     Hinta da Hollastaud'n, da sitzt a Krowod (Kroate)
     der traut si net vira weil a d'Hosn voi hot
     Do drob'm am Bergerl, da ganz droben links
     do stengan zwoa Kiwara, do drob'm ja dort stinkts
     Wauns Stieglbier regn't und Bratwürstel schneibt,
     daun bitt i den Herrgott, daß's Wetta so bleibt
     Üban Zaun drübag'stign mit'n Oarsch henga blieb'n
     sakrisch teufelt und g'fluacht und in Oarsch a weil g'suacht 
     Jo und i scheiß und i scheiß und i scheiß ohne End
     Und iatz scheiß i aufs scheißen,  wal ma es Orschloch soo brennt.
     De Bäuerin is schwanga und mo woas nit vo wem
     Ban Nochborn homs an Goasbock, Jo oft schiamas af den.
     Da Essig is sauer Und da Zuger is siaß
     Und wons da a da Hosn scheißt, Oft stinkn a de Fiaß 
     Und da Pfarra vo Sizilien vögelt ganze Familien
     und dann schreit er hoho habst koa Verwandschaft mehr do
     Und da drunt in der Türkei da gibt’s de Vielweiberei
     bei uns derfs net sein zwengs dem Tierschutzverein
     Und da Pfarrer vo Kemathen der stärkt seine Hemaden
     mit eigenem Samen. in Ewigkeit Amen 
     A Fut und a Fliagn, san schwa zum dagriagn,
     und kunt a Fut fliagn, warats nia zu dagriagn!
     Die Vota is deppat und du bist sei Bua,
     er redt nix und sogt nix aber du horchst erm zua! 
     Do hot ana gsunga, des hot sie net greimt,
     do haum's eam de Zung, zum Oasch zuwe gleimt. 
     Es Diandl bet allweil, daß ka Unglück entsteht,
     daß in Kierlinger Wildbach ka Schiff untergeht.
     Jäger sind Heger, sind Wild- und Waldpfleger.
     Ist das nicht fein - Jägerlatein? 
     da pforra von tuilln, der hot a schattuilln.
     do drin liegt a häil is in pforra sei b...l 
     Drei Winter, drei Summer, drei Äpfeln vom Bam,
     und wann nur mei Mensch aus da Weanastadt kam
     Jetzt is's amal kemma, was hat's ma denn bracht,
     a Ringerl am Finger, a Busserl auf d Nacht.
     Und eh i mei Mentscherl lass, lass i mei Lebn,
     und sollt i mei Bluat tröpferlweis gebm.
     Dass's in Wald finster is, das macht das Holz,
     dass mei Mensch sauber is, das macht mi stolz.
     I bin a jungs Bürscherl, geh gern zu die Geign,
     drum könnan die Mentscher mi alle guat leidn.
     Musikantn, spielts mir an auf, dass i ka Geld net brauch,
     schneeweiße Hollerblüah hab i bei mir.
     Gel, du Schwarzaugerte, gel, für di taugert i,
     gel, für di war i recht, wann i di mecht.
     Mir Holzhackerbuama, mir müassn uns plagn,
     mir müassn die Zwanzger ausn Holz ausserschlagn.
     Aber Dirndl, du liabs, wannst ma du amal stirbst,
     wirst ma du amal krank, leb i ah nimmer lang.
     I bin a jungs Bürscherl, zwanzg Jahr bin i alt,
     und jetzt schreibt ma da Kaiser, er brauchert mi bald.
     Jetzt bin i Soldat, und mei Schatz want si z'tod,
     bin a lustiger Bua und lach nur dazua.
     Geh Schatzerl, sei gscheit, waaßt, der Kaiser braucht Leit,
     wann i zruck kumm retour, bin i wieder dei Bua. 
     Es is alleweil a Schand In diesm Land
     Denn sie lügen, unsere Politiker, die rüden.
     Es is alleweil a Schand In diesem Land
     Denn wir wolln studiern Und net alleweil nur pariern
     Genie auf de Ski San wir, und wie
     Kriegn alle Madln Und damit: Servus de Wadln 
     Genie auf de Ski San wir, und wie
     Kriegn alle Buam Und ham a por verlurn 
     Furt in da Friah, hoam aufd Nocht, so hods mei Voda gmocht!
     Furt aufd Nocht, hoam a da Friah, so mochans mia!
     Waunst scho moanst, i hätt’ di gern, du oide Sturmlatern, 
     rinnaugads Odlfass,  na, dia pfeif i wos!
     Zwoa Werklmauna und zwoa Einbauna und a Krampal und a Niglo
     de san auf Maria Tafal gaunga san bis heit nu net do!
     I hob amoi beicht mir grods Tringa ned leicht,
     sogt da Pforra zu mia „Mir geht’s grod so wia dia!“
     Auffigschaut, auffigschaut Hob i aufs Bett
     Oba auffitraut, auffitraut Hob i mi ned!
     Des Deandl hod gsoad Hod an Floh a da Pfoad.
     Muaß i einiglaunga Muaß in auafaunga!
     Da Gigglgoggl hod a Henn ghobt Und da Gogglgiggl ah,
     Sogt da Gigglgoggl zum Gogglgiggl „Gigglgoggl du de meine ah!“
     Jo, Deandl sei gscheid, Nimm an Buam der de gfreid!
     Nimm an Mau mit am Göd, Host a Freid auf da Wöd!
     Gestan aufd Nocht Hob i fiachtalich glocht
     Hob nu nia so vü glocht Ois wia gestan aufd Nocht!
     Oa Knedl faungt zum suarn au und da aunda suart schau,
     schaut da oa Knedl den aundan au wie da oa Knedl suarn kau!
     An Automobui Bleibt an Automobui,
     Ma kauns drah wia mas wui Bleibt an Automobui!
     Hob a niglneuchs Heisl Hob a niglneuchs Bett,
     Hob a nigleuchs Dirndl Aba niedernagln derf is net
     Wos hod den da Baua Fia an schneidign Huad, 
     Fia so an gscheadn Hamme War a Zipfehaum gnuag
     Da Pforra mocht d Predigt, Da Metzga mocht d Wurscht
     Da Glauben, der mocht selig Und d Hitz mocht an Durscht
     Warum gibts so vül Buama Auf der Welt weit und breit?
     Ja wei hoid des Unkraut Üwaroi guad gedeiht.
     I hobs higwuzelt, i hobs hergwuzelt I hobs einegwuzelt in d Strah,
     Is da Bauer kumma hot uns aussagwuzelt Wias am allerschenan gwen war! 
     da pfoara von steyr hot glosane eier
     und waun earm de brechan, daun nimmt a de blechan.
     da pfoara von neustift hot an beidl wia a bleistift
     und d´köchin de hur hot in spitza dazua.
     über da bruck, unta da bruck hot da baur d´bäurin buckt
     er hot glocht, sie hot glocht homs an klan baunbuam gmocht
     nudl in da rein, nudl in da rein heit muass nu lustig sei
     nudl in da rein, nudl in da rein lustig muass sei 
     Der Bäcker tuat bocha, a Mülla tuat moin,
     und d Gemeinde mocht Schuidn und mia miassns zoin. 
     Und a frische Halbe Bier hat an Farm, an weißen
     und heit gemmas net hoam, bis uns außi schmeißen.
     In da Wiesn zirpt a Grill und da Baua maht's Gras,
     auf amal is´ staad, Kopf åbgmaht.
     Und im Himmel hams an Schimmel und der Schimmel scheißt Geld,
     ja so an scheiß Schimmel sollt mar håbn auf dera Welt.
     Unten im See hams a Hochwasser ghabt, da ham's die Fisch von da Bam obaghåkt,
     still ruht der See, fürchtet Euch nicht. 
     Da Pfarrer, der predigt, die Lia bis a Sünd,
     daweil is der Bua von der Köchin sei Kind. 
     Zwiwuschpel, zwiwaschpel, mei peill schaut aus wia kaschpl,
     mei peil is voller bluat, i glaub das er bei einer jungfrau lernen tuat. 
     Drunt in da Au liegt a Mo auf da Frau.
     Liegt da Knecht auf da Dirn, und tan multiplizieren.
     A oita Bam hot a oite Rindn, und a oits Weib hots weit hintn,
     und a poar Hoar hots drau, daß wos firazoagn ko.
     Am Ötscha bin i auffi bis ganz am Güpfi.
     Auf da oan Seit hob i in Oarsch owi ghoitn, auf da ondan s`Züpfi.
     Das Rindfleisch so teia is, des is ma z´dumm.
     Es rennan do e sovü Rindvicha umadum.
     Krompfadern wia a Ribislstrudl und a picksiaßa Most.
     Und a ogschissn Weiwagattihosn, des is a Kost.
     Mei broatoarschats Dirndl i hob di so gern.
     I mecht wengn dein Broatoarsch a Scheißhäusl werdn.
     Ban Dirndl sein Fensta, do gehts zünfti zua.
     San o sechs a siebn Loatan und koa oaziga Bua.
     Eh eh eh eh mir san de schene zwe.
     Eh eh eh eh mei san mir sche.
     Mir tramt vo de Ochs.Mir tramt vo de Kiah.
     Und mir tramt vo de Musikantn, owa nix gscheits tramt ma nia.
     iats wa schoglei a Maura ba da Arbeit dafroan.
     Homsn in´d Sunn dauniglegt, is a e wieda woan.
     Wonn d´Sunn owi geht, gehn Zimmaleit hoam.
     Nur de potschatn Maura bleibn stecka im Loam.
     De Wirtn is schwonga, de Kechin is dick.
     De Könnarin is guata Hoffnung. Heast de Leit hom a Glick.
     Dort drobn auf da Höeh, steht a Gams und a Reh.
     Und da Jaga dabei, Leckts mi am Oarsch oille drei.
     Zwidiwischpal zwidiwaschpal zwidiwuschpal mei Bua.
     Heit is nix mehr mitn radidetzgaln, mochs Hosndürl wieda zua.
     In (Name) hom de Schof ogschau. De Schof hom in (Name) ogschaut.
     Da (Name) hot si gschomt, wei´n d´Schof ogschaut homt.
     Fut voller Gretzn, da Beidl voi Bluat.
     Gschnaxlt muas werdn, a wonns nu so weh tuat. 
     Ja der Felix is a schöner Mensch vom Fuß bis zum Hals
     doch dann kimmt der Kopf der versaut wieder olls 
     Zur silbernen Hochzeit wird d' Sau abgstochn
     da sagt er zu ihr: Was kann d' Sau denn dafür?
     Mei Schwiegermuatter halt Hendln, mei Schwiegermuatter halt Küah,
     mei Schwiegermuatter halt alls, nur die Pappn halt's nia.
     Dass ma d' Faltn im Gsicht hat, des is scho bled,
     hätt ma's am Oasch, nacha sachat ma's net. 
     jo a Schippl oide Weiwa, Herr vazeih' ma die Sünd,
     obn zuabindn, unten auzindn und zuaschaun, wia's brinnt. 
     Mei Frau de hoast Frida, wonn is ogreif, is zwida,
     wonn is net ogreif a, mit da Frida is schwa.
     Mei Vota, der hot mi ums Brot obi gschickt,
     i hobs foisch vostandn, hob d´ Nochbarin g.... 
     mei vodda is schuasta, und schuasta bin i,
     mei vodda noglt di schuach und die weiwa nogl i!
     mei vodda is maura, und maura bin i,
     mei vodda schiabt die scheibtruchn und die weiwa schiab i
     da karl (name) hot gsungen des hot sie net greimt,
     den kerat di zungen holt zum orsch zuwie gleimt.
     oben aufn bergal do steht a kappöln,
     do sieht ma in pforra die erdäpfl stöhln.
     unten im grobm homs a tatschga daschlogn,
     do sieht ma den karl (name) die knochn onogn
     jojo unser karl (name) is mehr dick als lonk,
     der passat holt grod als a scheissheisl bonk. 
     i woa grod am klo drin, hob mir an radiert,
     i bin hoit a wixa, jetzt hob is kapiert.
     da bauer am berg obm, der hot hoit sei not,
     wixt si an owa und schmiat si`s aufs brot. 
     Mei Vadder ist Fuhrmann, er steht sehr früh auf,
     doch ich bleib gern liege weil i abends so sauf.
     Mei Vadder is Schreiner un Schreiner bi i,
     mei Vadder baut Wiege, was reinkommt mach i.
     Mei Bruder is Beamter, do geht es nie rund,
     der arbeitet wenig, der is en faul Hund.
     Mei Schwester is blond, die hot auch ein Stich
     die sucht keine Arbeit, die geht auf den Strich. 
     S´Dirndl hod an Euro gstoin, und kaft sie an Rahm
     schmiert sie s´Pfuiteixl ein, dass bessa gang.
     Da Vota is Tischler und Tischler bin i,
     da Vota mocht d´Wiagn und wos eini keart i.
     Da Pfoarra va Bozn, der kau jetzt licht protzn,
     weil a in Pfoarra va Brixn, dawischt hod ban wixn.
     Da Pfoarra va Steyr hod gläserne Eier,
     des mocht a Spektakel, wenn a pudert der Lackl.
     Da Pfoarra va Steyr hod gläserne Eier,
     und waun earm de brechan, daun nimmt a de blechan.
     Da Fuchs tuats da Füchsin, da Guck tuats da Gückin,
     in Dirndl da Bua, jo do gehts gaunz schei zua.
     Do hod oana gsunga, des hod si ned greimt,
     drum ghert eam de Zunga zan Oasch zuwi gleimt.
     Do hod oana gsunga, hod glaubt dass ers kau,
     hod si au gheat wia a Raunza, von an oidn zwidan Mau.
     Waun i a Oidi wetz, daun is a muads drum Hetz,
     Waun I a Junge wetz, daun is glei nu mehr Hetz.
     Üwan Zaun samma gstiegn, is da Rausch hänga bliebn,
     hauma gschoint, hauma gfluacht, haum in Rausch wieda gsuacht.
     Duat hinta de Stauna do steht a Krowot,
     der traut se ned viara, weil a d’ Hosn voi hot.
     De (Yspertola) Mendscha, de sand jo so sche,
     de drahnt se de Hoar mit da Mistgowi ei.
     a Pforra aus Neistift hot an Beil wia a Bleistift,
     und de Köchin de Hua hot in Spitza dazua.
     Da Vota hot gsogt i sois Heu owa haun,
     habs foisch vastondn hobs Keiwe daschlogn.
     De Kircha von Thaya hot kane Stiagn,
     drum miaßn in Pforrar mitn Strick aufe ziagn.
     Auf der Brixleggerer Bruck scheißt oana am Inn,
     aft schreit da Dreck aufa: jetzt bin i dahin. 
     A Katz und a Dirndl, die san ziemlich gleich,
     da Schädl is hart und da Bauch, der is weich.
     Sagt da Walfisch zum Thunfisch, das kannst du nicht tun, Fisch,
     sagt da Thunfisch zum Walfisch, du hast keine Wahl, Fisch.
     Kannst gern a Bissl zuwisteign,
     i tat da gern mei Stubi zeign. 
     Die Bäurin is granti, woran  mag des liegn?
     Die is gwiß beim Aufstehn in Kuhdreck neigstiegn.
     I woiß net, i hab mit der Arbeit ka Freid,
     denn grad mit der Arbeit versaut ma die Zeit.
     Der Pfarrer von Speyer hot blecherne Eier,
     was glaubst wie des klimpert, wenn der ane bimpert.
     Der Pfarrer liebt d Köchin, der Kaplan liebt die Dirn,
     d' Ministranten, die Spitzbuam wollns a scho probiern. 
     Zwischen Afritz (Ortsname) und Treffen (Ortsname), da steht a Tunnel,
     fahrst eine, werds finster, fahrst aussa, werds hell! 
     Der Pfoara von Gmunden hot’s Brunzen erfunden,
     Ham’s eam erschreckt, hot er’s Scheißen entdeckt.
     Hab' g'heirat, hab' g'haust, hab' a Weib wia a Faust,
     hab' a Kind in der Wiagn wia a Zwitbuschenbirn.
     Aber Dirndl, du Luada, sag nit alls da Muada,
     sag nit alls dahoam, was mir allaweil toan.
     Heint is da Faschingtag, heint sauf i was i mag,
     morgn mach i's Testament, s'Göld hat a End.
     Für die Flöh gibts a Pulver, für die Schuah gibts a Wix,
     fürn Durscht gibts a Wosser, für die Bledheit gibts nix.
     Der Bäcker macht Wecken und der Sattler de Schnalln,
     und der Staat der macht Schulden, und mir kennans zahln.
     Grüaß di Gott, (Erwin), der Herr is mit dir,
     du bist voller Gnaden, geh zahl uns a Bier!
     Grüaß di Gott, (Erwin), der Herr sei mit dir,
     geh laß di net lumpen und zahl ma a Bier!
     Im Gras sitzt a Grüll, der singt was er wüll,
     auf oan mal is's stüll - Tschernobül!
     Jetzt hat er halt g'sungen, jetzt ham mas halt g'hört,
     mia ham z'Haus a Stallkuah, die grad a so röhrt. 
     Im Gras sitzt a Grüll, der singt was er wüll,
     auf oan mal is's stad - Kopf ogmaht. 
     Aber 27, 28, 29, 30 (siemazwanzg, achtazwanzg, neunazwanzg, dreißg)
     das Dirndl muß Bauchweh hab'n, weil's a so schaut.
     Hab' a nigelnagelneus Häusl, hab' a nigelnagleus Bett
     hab' a nigalnagelneus Dirndl, aber niedernageln derf i's net
     Der Pfarrer von Grinzing hat an kloan Winzling,
     hat an halbsteifen Huat, aber der steht earm gut. 
     Schen rund is mei Huat, schen hoaß is mei Blut,
     kon nix ois wia tonzn, oba des kon i guat 

Weinviertler Weingstanzln

Folgende Gstanzln habe ich über Weinviertel und Wein verfasst:

     und da schuastaseppe und da maurapoldl und die schneidamitzi und ia gsö
     san in vurjoa mitanaund auf d brünnerstrossn und san heit no ollawäu in ö
     und die graue hausmaus und die klane zwergmaus und die spitzmaus und da bisamrotz
     und die weiße maus mitsaumt di alkomatn, des is olls für die kotz
     aber übermorgn, do wirds vuagestern gwesn sei und gestern, do wors sicher murgn
     heite huck ma do und flaschln mitanand,  kunntsd ma du net no an lita burgn
     ja die oxnwirtin is a riesnbißgurn,  keift und schimpft und kebbelt furt und furt
     hot a spitze nosn zan trompetnblosn, nur ihr wei, der geht da holt ins bluat
     und da blau port'giesa und da weißburgunda rafn mitanaund glei hintern foss
     wäu da blau port'giesa hat a schene rode forb, da weißburgunda is gaunz bloss
     mei schwiegermuatta und a weinfassl, der unterschied is gar net wüd
     oll zwa liegns in kölla, oll zwa sans recht gfüd
     d beaumtn san kraunk, wia kau ma s kuriern
     mit geld muaß ma s waschn mit wei muaß ma s schmiern
     da wei und es wossa, des is ja bekaunnt
     de rinnan in wirtn oft gnua durchranaund
     Da wirt tramt, in fassl verbrennt eam da wei,
     jetzt rennt dea noar owe und schitt wossa drei
     rot san die kerschn und weiß san die blia
     grean da veltlina und blau, des san mia
     gibsd an weivierdla mentscherl an weivierdla wei
     ins weivierdla doppebett follts da glei nei
     hollodareiduljo, i und mei mau
     hollodariadu mia saufn uns au
     hollodareidu mei olde und mi
     hollodariadu strahts ollawäu hi
     die gams hod an boat, an boat, den hob i
     mei schotz schleift an boat, waun i augsoffn bi
     a baumasta bin i, ka haus foit ma ei
     und a ka gstanzl von heirign wei
     und wäu ma nix eifollt, in huat hauri drauf
     köönarin, moch ma a zwiemandl auf
     die muatta hots gsogt und da vota sogts aa
     so a flaschl veltlina is ollwäul glei laa
     mei voda sogt, er möcht vetschina tschickn
     i versteh ollwäu, i soll veltlina schlickn
     da bush mocht an kriag und da blair mocht eam a,
     s'war gscheida, de gangatn saufn, de zwa
     a kaiwe sauft mülli, sei leber schmeckt guat
     i mecht goa net wissn, wias mei leber tuat
     die kuah, die schreit muh und die kotz schreit miau
     und i schrei heit prost, so laung i no kau
     a ausdirndlts dirndl, a veltlinerfloschn,
     da muaß i sinniern, wos i zerscht soll vernoschn 

U-Bahn-Gstanzln

Folgende Gstanzln hat Franz Fuchs über die Wiener U-Bahn verfasst:

     In da U-Baun is's lustig, in da U-Baun is's fein,
     wann die Schwarzfahrer rennan und die Schwarzkappler schrein.
     Bei da heurign Hitzn kannst da 's U-Baun-Fahrn sparn,
     wäu die klimatisiertn Wägn de derfn net fahrn.
     Reumannplotz - Schwednplotz - Donau - Kagrau.
     Simmaring - Ottakring,  i sauf mi au.
     Mei uralte Kraxn, de schenk i bald her,
     wäu die U-Baun in Wean, die fahrt vü schnellerer.
     In da U 4 sauf i mei Bia
     augflaschlt ois wia in da U 4
     In da U 4 schbeib i als wia
     In da U 2 schbeib i a
     Nordic walking, nordic skäting auf Hüttldorf naus.
     Nordic sitzing, nordic fahring d'U 4 bringt mi zhaus.
     I renn, dass i schnö in da U drinnat bin.
     A Sandler streckt d Haxn aus, scho strahts mi hin.
     In d Ubaun, da hupfert i öfters gern nei,
     nur biagts halt so seltn ins Kierlingtal ei.
     Von da Ubaun a Gstanzl gibts nur, waunns mi gfreit.
     I bin in da Rentn, pfiat eich, "ka Zeit". 

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