Volkstanz im Internet 17

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August 2017

Volkstanz im Internet 17

Heute möchte ich über die Volkstanzmusik schreiben:

Zum Volkstanz gehört die passende Musik unbedingt dazu. Natürlich können Sie diverse CD kaufen und danach tanzen. In Dancilla sind die mir bekannten CD samt Bezugsmöglichkeit bei jeder Tanzbeschreibung angegeben, bei vielen Tanzgruppen ist dieser Behelf leider notwendig, sie haben keine andere Möglichkeit.

Falls Sie von einer nicht angeführten CD wissen, würde ich mich freuen, auch die einfügen zu können.

Schöner ist immer lebende Musik. Ein Akkordeonspieler, eine Harmonikaspielerin musizieren meist nicht nur mitreißender als die schönste CD-Musik, lebende Musik kann auch viel besser auf die Wünsche des Tanzleiters oder das Können der Tänzer eingehen, kann schneller oder langsamer spielen, gewisse Teile wiederholen und dergleichen.

Über die Steirische Harmonika habe ich ja schon in Volkstanz im Internet 12 einiges geschrieben.

Aber noch schöner wären kleine Musikgruppen, Ensembles mit Geigen oder Klarinetten und diversesten Begleitinstrumenten.

Aber wie geht das?

Etliche Hilfestellungen finden Sie dazu auf der Seite Volksmusikschule.at. Es gibt etwa Seiten über guten Satz bzw. Mehrstimmigkeit, über Besetzung und Zusammenspiel, über Liedbegleitung, über Schwung und Stil, und über vieles mehr.

Sie finden dort auch Seiten über etliche Instrumente. Beispielsweise wird die volksmusikalische Spielweise von Kontrabass und anderen Begleitinstrumenten, etwa Hackbrett und Gitarre ausführlich erklärt. Sogar eine Anleitung für Schwyzer-Örgeli und Maultrommel gibt es, und noch so einiges.

Ein großer Teil der Online-Volksmusikschule befasst sich mit der Okarina. Etliche Noten sind im Satz für dieses Instrument bzw. zum Zusammenspiel mit Okarinas eingefügt, darunter auch bereits viele Volkstänze, weitere werden folgen. Und diese Noten sind nicht nur für Okarina-Spieler interessant. Auch Bassgeige und andere Instrumente finden in diesen Noten eine gute Satzmöglichkeit, oder die Steirische als Begleitinstrument.

Und wo findet man dann einen Spielmann? Viele Tanzgruppen sagen mir immer wieder, es wäre ja schön, eine eigene Spielmusik zu haben, aber wir finden nicht einmal einen Akkordeonspieler, der uns regelmäßig spielt. Auch darüber steht in der Online-Volksmusikschule einiges. Googeln Sie doch einmal unter volkstanzmusikant. Vielleicht hilft es Ihnen.

Aber nun zu Google. Das ist die von mir bevorzugte Internet-Suchmaschine, wie Sie vielleicht schon gemerkt haben. Ich weiß schon, es gibt viele andere Suchmaschinen. Ich höre auch immer wieder Aussagen wie: „Google mag ich nicht“, „Google macht uns dumm“, „Google ist schlecht für Kinder“, „Google weiß alles über uns“, „Ich brauche kein Google“ oder ähnliches. Nun, das ist ja alles nicht ganz falsch, es gilt aber für alle Suchmaschinen. Wenn ich mein ganzes Leben im Internet verbringen würde, wäre ich ja tatsächlich dumm.

Allerdings, auch das Gegenteil ist richtig. Googeln ist nur etwas für intelligente Leute. Google ist eine Maschine, die Fragen beantwortet. Stelle ich dumme Fragen, bekomme ich dumme Antworten, stelle ich kluge Fragen, ... Und Google gibt auf jede Frage unzählige Antworten. Nicht immer ist die erste die richtige. Ich muss intelligent auswählen, muss dazu wissen, dass die allerersten Antworten auf unklare Fragen eher nicht die richtigen sind, sondern vielleicht Antworten von kommerziellen Anbietern. Von irgendetwas muss das gratis nutzbare Google ja leben; es lebt von bezahlter Werbung. Das gilt übrigens genauso für die anderen Suchmaschinen.

Aber trotzdem ist googeln für mich als Erwachsener die beste Methode, Informationen im Internet zu finden. Und ob Google dumm macht? Schauen Sie meine Internetpräsenz durch, und dann entscheiden Sie, ob ich dumm gemacht wurde. Allerdings, lieber als Google ist mir immer noch selbst musizieren, selbst tanzen, selbst denken.

Ich freue mich über Rückmeldungen, vor allem über Anregungen. Franz Fuchs

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